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Drohne im Eigenbau
Drohne
24.05.2018

Drohne im Eigenbau

Zu diesem Artikel gibt es auch ein Video auf Youtube: Drohne im Eigenbau


Heutzutage ist es sehr einfach, eine eigene Drohne zu bauen. Benötigt werden vier Motoren, vier ESC, eine CC3D Platine, ein Rahmen sowie ein Akku und vier Rotoren. Die CC3D Platine wurde für OpenPilot entwickelt, wird aber jetzt mit LibrePilot verwendet. Die beiden Programme sind relativ ähnlich. Bei den Motoren handelt es sich um Brushless (Bürstenlose) Motoren. Diese sind jeweils mit einem ESC verbunden. Wenn ein Motor sich in die falsche Richtung dreht, müssen einfach zwei der drei Drähte zwischen den Motor und den ESC vertauscht werden. Bei den ESC findet man noch 3 weiter kleine Drähte (meist rot, schwarz und weiß). Diese werden mit den CC3D Board verbunden. Darüber hinaus bekommen auch die restlichen Komponenten wie z.B. der Empfänger die Stromversorgung.

Drohne im Eigenbau - Propeller

Drohne im Eigenbau - Fernsteuerung
Funkverbindung

Die Drohne wird über eine 2,4 Ghz Fernsteuerung gesteuert. Alle Regler übertragen ein analoges PWM Signal. Als Fernsteuerung wird das Modell FlySky FS-I6 verwendet. Davon werden 4 Kanäle für die Steuerung verwendet. Der Empfänger (FS-iA6) liegt meistens bereits beim Kauf der Fernsteuerung bei. Der große Vorteil bei diesem Set ist, dass das System Duplex fähig ist. Somit können auch Informationen vom Empfänger auf der Drohne zur Fernsteuerung gesendet werden. Die Reichweite ist sehr zufriedenstellend. Ein eigener Test erzielte eine Reichweite von mehr als 600 Meter.



Rechtliche Information

Grundsätzlich wird für den Betrieb solcher Drohnen eine eigene Lizenz benötigt. Da diese Drohne weit mehr als 100 Meter aufsteigen kann, ist große Vorsicht geboten. Betrieben Sie Drohnen nie auf öffentlichen Plätzen oder in der Nähe von Flughäfen und Straßen. Weitere Informationen erhält man z.B. bei der Flugsicherung.


Von Alex @ AEQ-WEB 360